Die
allgemeine Sozialberatung zählt zu den originären
Aufgabenfeldern des Sozialdienst katholischer Frauen und firmiert
in den SkF-Ortsvereinen unter den unterschiedlichen Bezeichnungen:
Allgemeiner Sozialer Dienst, Allgemeine Lebens- und Sozialberatung,
Allgemeine Sozialberatung, Allgemeine Lebens-beratung, Bezirks-Sozialarbeit.
Insbesondere in Phasen krisenhafter ökonomischer Entwicklungen,
mit den sie begleitenden sozialen Problemen (Massenarbeitslosigkeit,
hohe Verschuldung, Armut etc. /, ist die Allgemeine Sozialberatung
ein bedeutender Basisdienst zur Unterstützung von Hilfebedürftigen
bei der Wahrung von Lebenschancen.
An die Allgemeine Sozialberatung des Sozialdienst katholischer Frauen
können sich Menschen, insbesondere benachteiligte Frauen und
Familien wenden, die sich in unterschiedlichsten psychosozialen und
materiellen Notlagen befinden.
In der Beratungssituation werden die individuellen
Lebenslagen und Lebenswelten der Hilfe-suchenden berücksichtigt.
Dabei gilt es, die Menschen in ihrer Gesamtsituation zu sehen, sie
angemessen zu unterstützen, ihre Eigenkräfte zu mobilisieren
und sie so lange wie nötig zu begleiten bzw. an andere Fachdienste
weiterzuvermitteln.
Als niederschwelliges Angebot ermöglicht
die Allgemeine Sozialberatung den Hilfesuchenden sich Information,
Beratung und Begleitung zu holen, ohne vorab bereits ihre belastende
Lebens- bzw. Problemsituation einem speziellen Beratungsangebot
zuordnen zu müssen (Erziehungs-, Schuldner-, Suchtberatung
etc. /.
Das Beratungsspektrum der Allgemeinen Sozialberatung
umfasst Beratung und Hilfe:
bei
familiären Konflikten
zur Sicherung
des Lebensunterhaltes und der Unterkunft
bei Verschuldung
zur Weiterführung
des Haushalts
bei Erziehungsproblemen
bei Partnerschafts-
und Generationenkonflikten
bei Trennung
und Scheidung
bei Straffälligkeit
Jugendlicher
etc.
Im Rahmen dieser Aufgabenschwerpunkte übernehmen
SkF-Ortsvereine auch so genannte hoheitliche Aufgaben im Rahmen
der Vormundschafts-, Familien- und Jugendgerichtshilfe
(§76 SGB VIII /.
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