| Physisch
und/oder psychisch misshandelte oder von Gewalt bedrohte Frauen und
deren Kinder finden Schutz und Hilfe in katholischen Frauenhäusern.
Die Frauenhäuser stehen grundsätzlich
jeder betroffenen Frau offen unabhängig von ihrer Konfession
und Staatsangehörigkeit.
Neben einer Unterkunft erhalten sie und
die Kinder adäquate Beratungs- und Hilfeangebote zur Aufarbeitung
ihrer Gewalterfahrungen und weiteren Gestaltung ihres Lebensweges.
Insbesondere:
Krisenintervention
Unterstützung
beim Umgang mit Behörden
Einzel- und
Gruppengespräche zur Bearbeitung der Gewalterfahrung
Unterstützung
bei der Entwicklung eines tragfähigen Lebensentwurfes
Vermittlung
weiterer Hilfen
Die Frauen leben in einer Wohngemeinschaft und sind für sich
und ihre Kinder selbst verantwortlich.
Da viele Kinder wie ihre Mütter Gewalt
erlebt haben, erhalten sie ebenfalls Hilfe und Unterstützung.
Die Aufnahme in ein Frauenhaus ist zu jeder
Tages- und Nachtzeit möglich.
Katholische Frauenhäuser in Baden-Württemberg:
Frauenhaus
Biberach - Telefon: 07351 /1 76 23
Frauen- und
Kinderschutzhaus Karlsruhe - Telefon: 0721 / 82 44 66
Frauen- und
Kinderschutzhaus Mannheim - Telefon: 0621 / 41 10 68
Haus für
Frauen in Not Pforzheim - Telefon: 07231 / 35 84 28
Hilfe für
Frauen mit Kindern in Not e.V. Ravensburg - Telefon: 0751 / 1 63
65
Caritas Ulm
- Frauenhaus - Telefon: 0731 / 20 63 46
Beratung und Hilfe
Neben der Aufnahme in ein Frauenhaus bieten
SkF-Beratungsstellen Rat und Hilfe für Frauen und Mädchen
an, die Opfer häuslicher Gewalt wurden.
Hauptamtliche Mitarbeiterinnen nehmen die
Betroffenen mit ihren Erfahrungen ohne jede Wertung oder Schuldzuweisung
an.
Das Beratungsangebot umfasst:
Krisenintervention
Unterstützung
bei der Einleitung von Interventionsmaßnahmen (z. B. Platzverweis)
Vermittlung
weiterer Hilfen
Die Mitarbeiterinnen sind vor Ort in Kooperationsgremien vertreten,
die ihren Beitrag zum Schutz vor, zur Prävention und Abbau
von Gewalt leisten.
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