| Die
Beratung und Hilfe für psychisch kranke Menschen, insbesondere
auch für Ratsuchende mit psychosozialen Problemen und Störungen
im Vorfeld von Erkrankungen, sind originäre Aufgaben des Sozialdienst
katholischer Frauen.
Berufliche sowie ehrenamtliche Mitarbeiter/innen
im SkF bieten Hilfen an, sie informieren die Öffentlichkeit
und vertreten die Interessen psychisch Kranker dort, wo diese selbst
zu ihrer Vertretung nicht in der Lage sind.
Eingebunden in die örtlichen Versorgungsstrukturen
bieten Ortsvereine des Sozialdienst katholischer Frauen jeweils
spezifische Dienste und Angebote für Betroffene und deren soziales
Umfeld an.
Hilfen und Angebote richten sich an Menschen
vor, während und nach ambulanter, teilstationärer und
stationärer Behandlung, die
in
psychosozialen Krisen
akut psychisch
erkrankt
von Chronifizierung
bedroht
chronisch
psychisch krank
psychosomatisch
erkrankt
sind.
Die Hilfen orientieren sich an den Bedürfnissen
und aktuellen psychosozialen Lebenssituationen der Betroffenen.
Ebenso halten SkF Ortsvereine Angebote für Angehörige,
Bezugspersonen und das soziale Umfeld vor.
Die Angebote sind darauf gerichtet, dem
Kranken das Leben in seiner gewohnten Umgebung zu erhalten unter
Ausschöpfung und Einbeziehung der Möglichkeiten, die sich
durch andere ambulante Dienste, Ärzte, Angehörige oder
Ehrenamtliche bieten (gemeinwesen- und lebensweltorientierter Ansatz).
Die Arbeit ist gekennzeichnet durch eine
ganzheitliche Sicht. Dies bedeutet, den Menschen in seiner körperlichen,
geistigen und seelischen Dimension wahrzunehmen unter Berücksichtigung
und Einbeziehung sozialer, religiöser und wirtschaftlicher
Hintergründe. Es gilt, insbesondere die persönlichen Ressourcen
der Betroffenen zu erkennen und die vorhandenen Selbstheilungskräfte
zu fördern.
Beratungs- und Hilfeangebote sind sehr vielfältig
gestaltet und erstrecken sich von Aufsuchender Hilfe für Kontakt-
und Beratungsstellen, arbeitstherapeutische Projekte bis hin zu
verschiedenen Wohnformen.
Der SkF bietet für psychisch kranke
Menschen Hilfen mit unterschiedlicher Akzentsetzung an. Dabei ist
der Fokus vor allem auf psychisch kranke Frauen zu richten.
Das Anliegen der Arbeit ist es, der Stigmatisierung
und Chronifizierung psychisch kranker Frauen entgegen-zuwirken.
Oberstes Gebot ist Integration und nicht Ausgrenzung. Ansehen und
Würde des einzelnen Menschen sind Ausgangspunkt, Auftrag und
Ziel unseres Tuns. Dies ist auch in der Öffentlichkeit zu verdeutlichen.
Kontakt:
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